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PasGuard: Delphi-, Free-Pascal- und Lazarus-Software vor Reverse Engineering schützen

Veröffentlicht am 5 Juli 2026

Kompilierte Software weiterzugeben bedeutet auch, Ihren Code, Ihre Schlüssel und Ihre Logik denjenigen preiszugeben, die Schaden anrichten wollen. Mit PasGuard bietet Apptimate ein eigenes Tool für Windows-Executables, die mit Delphi, Free Pascal oder Lazarus erstellt wurden: Symbol-Obfuskation, String-Verschlüsselung, Lizenzschutz und Code-Signierung in einem Schritt.

Eine kompilierte Object-Pascal-Anwendung wirkt wie eine geschlossene Blackbox, ist es aber nicht. Mit frei verfügbaren Tools extrahieren Angreifer mühelos lesbaren Text, Funktionsnamen, eingebettete Schlüssel und Geschäftslogik aus einer .exe. Für Software, die Lizenzen prüft, sensible Daten verarbeitet oder wertvolles geistiges Eigentum enthält, ist das ein reales Risiko. Deshalb hat Apptimate PasGuard entwickelt: ein Tool für mit Delphi, Free Pascal und Lazarus erstellte Windows-Executables, das Ihre Anwendung in einem Schritt deutlich schwerer analysierbar macht.

Jetzt auch für Free Pascal und Lazarus

PasGuard startete als Tool für Delphi und unterstützt inzwischen auch Free Pascal und Lazarus. Damit arbeitet es mit Delphi 7 bis 13 sowie mit Free Pascal/Lazarus 3.2 und höher, für Win32 und Win64 — ohne dass Sie eine einzige Zeile Quellcode ändern müssen. Komponentennamen werden dabei sowohl in .dfm- als auch in .lfm-Dateien berücksichtigt.

Was PasGuard leistet

PasGuard nimmt Ihre bestehende, kompilierte Executable und erzeugt eine gehärtete Version. In einem Schritt werden mehrere Schutzschichten angewendet:

  • Symbol-Obfuskation — Klassen, Properties, Felder, Methoden und Komponentennamen werden durch bedeutungslose Bezeichner ersetzt, sodass der Aufbau Ihres Codes nicht mehr ablesbar ist. Namen, die über Reflection verwendet werden, werden vorab gemeldet.
  • String-Verschlüsselung — Stringliterale werden mit einem eigenen Keystream pro Build und pro Literal verschlüsselt und erst zur Laufzeit entschlüsselt. Die Entschlüsselungsroutine läuft vor Ihrer Anwendung und leitet ihren Schlüssel aus einer Prüfsumme ihres eigenen Codes ab: Wer daran manipuliert, erhält Rauschen statt lesbarem Text.
  • Lizenzschutz — Lizenzen werden mit RSA-2048 und SHA-256 signiert, und der eingebettete öffentliche Schlüssel wird an die String-Verschlüsselung gekoppelt. Eine gefälschte Lizenz lässt die Anwendung scheitern, statt stillschweigend akzeptiert zu werden.
  • Code-Signierung — als letzten Schritt ruft PasGuard Ihr signtool automatisch auf, sodass Sie einen Authenticode-signierten Build erhalten, dessen Herkunft und Integrität Nutzer und Systeme überprüfen können.

Einfach in der Anwendung

PasGuard bietet sowohl eine grafische Oberfläche als auch eine Kommandozeilenversion und fügt sich damit in jede Build-Pipeline ein. Ein einziger Aufruf genügt, um einen gehärteten Build zu erzeugen:

PasGuard.exe -o MyApp.exe --encrypt-strings --encrypt-pubkey

Anschließend zeigt das Tool genau an, was angewendet wurde — etwa die Anzahl der obfuskierten Bezeichner und verschlüsselten Textstrings — und liefert den gehärteten Build.

Für wen ist PasGuard gedacht?

PasGuard ist wertvoll für alle, die eigenständige Windows-Software in Object Pascal verteilen: Softwareanbieter, die ihr Lizenzmodell schützen wollen, Organisationen mit sensibler Logik oder Schlüsseln in ihren Anwendungen und Entwickler, die Reverse Engineering und Nachahmung erschweren möchten. Kein Schutz ist absolut, aber PasGuard erhöht die Hürde für Angreifer erheblich.

Möchten Sie wissen, wie Sie PasGuard für Ihre eigene Delphi-, Free-Pascal- oder Lazarus-Software einsetzen können? Kontaktieren Sie uns — wir beraten Sie gerne zum Schutz Ihrer Anwendungen. Mehr über das Produkt selbst, einschließlich der kostenlosen Testversion, erfahren Sie auf pasguard.com.