An welche Pakete und Protokolle wir anbinden
Wir binden Buchhaltungspakete wie Twinfield und SnelStart an, lesen Kontoauszüge über MT940 ein und sprechen REST, SOAP, SFTP und EDI. Wichtiger als der Name des Pakets ist, ob es eine Schnittstelle gibt: eine API, ein Exportformat oder eine Datenbank, auf die wir zugreifen dürfen. Das klären wir vorab.
Pakete
- Twinfield
- Für einen Finanzdienstleister angebunden: Rechnungen und Debitoren übertragen und die Buchhaltungsdaten synchron halten.
- SnelStart
- Ebenso: Daten abholen und zurückschreiben, mit einer SQL-Datenbank darunter für die automatische Verarbeitung.
- Weitere Buchhaltungspakete
- Möglich, sobald das Paket eine API oder ein brauchbares Exportformat bietet. Was der Anbieter erlaubt, bestimmt den Weg.
- Webshops und Auftragssysteme
- Aus einem Verkauf wird unmittelbar eine Rechnung, ohne dass jemand Daten abtippt.
- TMS und Logistiksysteme
- Sendungsverfolgung und Auftragsstatus zwischen Spediteur, Auftraggeber und eigenem System austauschen.
Datei- und Nachrichtenformate
- MT940
- Das Standardformat, in dem Banken Kontoauszüge liefern. Automatisch eingelesen heißt: Zuordnung ohne Handarbeit.
- CAMT.053
- Der XML-Nachfolger von MT940. Banken liefern weiterhin beides; wir verarbeiten das, was bei Ihnen ankommt.
- EDI
- Nachrichtenverkehr zwischen Organisationen, etwa zwischen externen Parteien und einem zentralen System über SSH und SFTP.
- CSV und feste Satzlängen
- Die unvermeidliche Exportdatei. Unauffällig, bis ein Feld ein Semikolon enthält — dort steckt die eigentliche Arbeit.
- XML und JSON
- Die gängigen Formate hinter modernen Schnittstellen, jeweils mit eigenen Fallstricken bei Datum und Zeichensatz.
Protokolle und Techniken
- REST mit JSON
- Der häufigste Weg zu einem modernen Paket.
- SOAP mit XML
- Bei älteren und geschäftlichen Systemen weiterhin verbreitet.
- SFTP und SSH
- Für den Dateiaustausch, wenn keine API verfügbar ist, mit Schlüsseln statt Passwörtern.
- Direkt auf der Datenbank
- Manchmal der einzige Weg, etwa bei einem System ohne Schnittstelle. Wo möglich nur lesend, und stets in Abstimmung mit dem Anbieter.
- Geplanter Export
- Die einfachste Lösung, die funktioniert: zu festen Zeiten Daten bereitstellen und abholen.
Eine Anbindung ist mehr als die Technik dahinter. Entscheidend sind Fehlerbehandlung, Protokollierung und Überwachung: Eine fehlerhafte Zeile wird ausgesteuert und gemeldet, der Rest läuft weiter.
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