Auswertungen aus mehreren Systemen: eine Zahlenquelle
Sobald zwei Abteilungen mit unterschiedlichen Zahlen in einer Besprechung sitzen, liegt das Problem nicht bei der Auswertung, sondern bei der Quelle. Führen Sie die Daten erst an einer Stelle zusammen, legen Sie je Datenfeld das führende System fest und bauen Sie die Auswertung darauf auf.
Die Schritte
- Führende Quelle festlegen
- Je Datenfeld ein System, das recht hat. Ohne diese Festlegung bleibt jede Abweichung unentscheidbar.
- Zusammenführen
- Eine Auswertungsdatenbank oder ein Data Warehouse neben den bestehenden Systemen, zu festen Zeiten befüllt.
- Definitionen festhalten
- Was ist Umsatz, wer zählt als Kunde, wann ist ein Auftrag abgeschlossen? Die meisten Abweichungen kommen hierher, nicht aus der Technik.
- Auswertung bauen
- Erst wenn das Obige steht. Sonst automatisieren Sie die Verwirrung.
Praktische Entscheidungen
- Wie aktuell müssen die Zahlen sein?
- Einmal nachts reicht fast immer und spart im Vergleich zu Echtzeit viel Komplexität.
- Wo läuft es?
- MS-SQL oder PostgreSQL neben der bestehenden Umgebung genügt meist; eine eigene Plattform ist selten nötig.
- Wer darf was sehen?
- Rechte gehören in den Aufbau, nicht danach. Sie bestimmen mit, wie die Daten abgelegt werden.
Wir haben das für eine Bank umgesetzt: eine Schnittstelle zwischen der Produktionsumgebung und dem Data Warehouse, mit REST- und JSON-Anbindungen an die dahinterliegenden Systeme.
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